SELBST
VERTEI
DIGUNG
SELBSTVERTEIDIGUNG IN ERFURT - KAMPFKUNST & KAMPFSPORT ▪︎ ESCRIMA ▪︎ SELBSTBEHAUPTUNG
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  • Effektives und praxisorientiertes Selbstverteidigungssystem für den Schutz vor unbewaffneten und bewaffneten Angriffen – funktional, realitätsnah und direkt anwendbar.
  • Selbstverteidigung und Selbstbehauptung – geeignet für Frauen und Männer jeden Alters und Fitnesslevels.
  • Ganzheitliche Förderung der körperlichen Fitness, Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit.
  • Nachhaltiger Abbau von Stress und Spannungen durch gezieltes Training.
  • Mehr als 27 Jahre Erfahrung in der Ausbildung von Selbstverteidigung, Kampfsport und Kampfkunst.

 

Selbstverteidigung

In unseren fortlaufenden Selbstverteidigungskursen vermitteln wir effektive Verteidigungstechniken, strategisches Verhalten sowie deren praxisnahe Anwendung. Ein zentraler Bestandteil des Trainings für die waffenlose Auseinandersetzung ist „Kadena de Mano“, auch bekannt als Kadena oder Cadena. Begriffe wie Panantukan, Pinoy Boxing oder Empty Hands werden ebenfalls häufig in diesem Zusammenhang verwendet. Kadena umfasst praxisorientierte Selbstverteidigungskonzepte, die sich durch ihre Funktionalität, Effizienz und direkte Anwendbarkeit auszeichnen. Das zentrale Bewegungsmuster ist dabei die "Figure-8".

"Figure-8"

Die Bewegungen folgen einem Muster, das einer liegenden Acht, dem mathematischen Symbol für Unendlichkeit, ähnelt. Sie werden mit Armen, Händen dem Körper ausgeführt und können auch den Einsatz von Trainingswaffen wie beispielsweise einem Palmstick einschließen. Dabei werden sie mit Short Power sowie gezielter Schrittarbeit kombiniert.
Die sogenannte „Figure-8“ wird in unterschiedlichen Variationen unterrichtet: vorwärts, rückwärts (reverse) sowie in zerlegter Form als einzelne Teilbewegungen.

Short Power

Kraft wird durch biomechanische Prinzipien effizient in Schlag- und Abwehrtechniken übertragen. Die Schlagkombinationen sind unorthodox, dreidimensional und erfolgen aus unterschiedlichen Winkeln. Die Schrittarbeit und Winkelarbeit basieren sowohl auf dem Waffenkampf als auch auf dem klassischen Boxen.

 

Trainingsziel - Trainingsschwerpunkt

Der Fokus liegt auf Funktionalität. Komplexe Bewegungsabläufe oder das Trainieren von hunderten Selbstverteidigungstechniken sind wenig zielführend, da sie unter Stress häufig nicht abrufbar sind.

Warum ist das so?

Gewalt in Form eines körperlichen Angriffs ist schnell, unberechenbar, asymmetrisch und chaotisch. Gerade deshalb versagen starre, vorgefertigte Techniken im realen Kampfgeschehen.

Genau aus diesem Grund arbeiten wir in der Selbstverteidigung mit grundlegenden Lösungen und Konzepten, die pragmatisch, funktional und situationsübergreifend anwendbar sind.
Das zentrale Bewegungsmuster ist dabei die „Figure-8“. Sowohl unsere Aktionen als auch unsere Reaktionen folgen diesem Prinzip. Diese Bewegungsabläufe werden im Training, beispielsweise durch Schlagkombinationen, gezielt verankert. Mit zunehmender Übung werden sie automatisiert und sind schließlich situationsabhängig flexibel abruf- und kombinierbar.

Offensivkonzept:
Bei einem gegnerischen Angriff wird unmittelbar Gegendruck erzeugt. Abwehr- und Kontertechniken, die entlang der Linien der „Figure-8“ verlaufen, zielen darauf ab, die Balance des Gegners zu brechen und den Angriff frühzeitig zu unterbinden. Dabei kommen Push- und Pull-Bewegungen, dreidimensionales Mit- und Gegenschlagen sowie gezielte Schrittarbeit zum Einsatz.

Wie wird das Distanzgefühl geschult?

Im waffenlosen Training wird das Distanzgefühl vor allem durch kontrolliertes Sparring entwickelt.

Auch das Training mit Waffen trägt maßgeblich dazu bei, dieses Gefühl zu verinnerlichen. Durch regelmäßiges Üben steigen die Chancen erheblich, in einer realen Bedrohungssituation, etwa bei einem Angriff mit einer Waffe, handlungsfähig zu bleiben. Man lernt, nicht in eine Schockstarre zu verfallen, sondern angemessen zu reagieren.
Die zugrunde liegenden Prinzipien sind universell anwendbar: Sie lassen sich sowohl auf verschiedene Gegenstände als auch auf den waffenlosen Kampf übertragen.

Vereinfacht gesagt:
„Wir kämpfen waffenlos genauso wie mit Waffen.“

Das Ziel des Trainings ist es, Techniken situativ und eigenständig anzupassen. Intuitives Handeln, freies Denken und die individuelle Umsetzung stehen dabei im Mittelpunkt.

„Denke selbst, statt blind zu folgen.“

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Lernin
halte

Unterrichtsprogramm (Auszug)

▪︎ Gefahrenfrüherkennung

▪︎ Distanzschulung

▪︎ Deeskalationstraining

▪︎ Erlernen von Verteidigungspositionen (z. B. Crossguard)

▪︎ Schlagkombinationen plus Schrittarbeit

▪︎ Erlernen von Ausweich- und Meidbewegungen

▪︎ Training der Hand-Fuß-Koordination

▪︎ Auswinkeln des Gegners durch gezielte Schrittarbeit

▪︎ Training der Deckung in verschiedenen Distanzen

▪︎ Push- und Pull-Techniken zur Störung der gegnerischen Balance

▪︎ Distanzüberbrückung

▪︎ Kontrolliertes Sparring als Trainingsmethode zur Entwicklung mentaler und körperlicher Fähigkeiten in Auseinandersetzungen:
• Übersicht behalten
• Techniken unter Stress und Druck anwendbar machen.

▪︎ Pratzentraining

▪︎ Verteidigung mit Alltagsgegenständen (z. B. Regenschirm, Schlüsselbund, Taschenlampe)

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ESCRIMA ERFURT
 
WAS IST ESCRIMA / ESKRIMA?

Escrima (auch Eskrima) als Kampfmethode entwickelte sich auf den Philippinen seit dem 16. Jahrhundert unter der spanischen Kolonialherrschaft. Als Escrimadores wurden einheimische Krieger bezeichnet, die in spanischen Diensten standen. Diese wurden militärisch ausgebildet und zur Niederschlagung von Aufständen eingesetzt.

Im Laufe der Zeit vermischten sich europäische Kampfesweisen mit den bereits von der einheimischen Bevölkerung praktizierten, teils protomalayischen Kampfstilen. Der Begriff Escrima bzw. Eskrima leitet sich vom spanischen Wort esgrima ab, was übersetzt „Fechten“ bedeutet.

Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sich Escrima zu den vielfältigen Methoden und Systemen, die heute unter dem Sammelbegriff der philippinischen Kampfkünste praktiziert werden.

Training:

Neben der waffenlosen Selbstverteidigung wird auch mit Rattan- oder PP-Stäben in verschiedenen Längen trainiert. Dabei kommen sogenannte Safety-Waffen in Kombination mit entsprechender Schutzausrüstung zum Einsatz. Eine realistische Verteidigung gegen bewaffnete Angriffe ist erst möglich, wenn man den Umgang mit solchen Waffen beherrscht, regelmäßig trainiert und dadurch ein tiefes Verständnis für ihre Anwendung entwickelt.

 

Wir unterscheiden drei Trainingsbereiche:

1. Waffenlose Selbstverteidigung, oder: Kadena de Mano = Kette von Händen. sinngemäß: miteinander "verkettete" Handtechniken

Das SV-Training umfasst Abwehr- und Handlungstechniken gegen Greifen, Schlagen, Boxen, Treten sowie gegen Umklammern und Festhalten. Zusätzlich werden Push- und Pull-Techniken, Schrittarbeit und das Konzept der „Short Power“ vermittelt. Diese Inhalte werden größtenteils aus dem Waffenkampf (Transition) auf die waffenlose Selbstverteidigung übertragen.

Ein zentrales Bewegungsmuster bildet die sogenannte „Figure-8“. Dabei handelt es sich um Bewegungsabläufe, die einer liegenden Acht, also dem mathematischen Unendlichkeitszeichen, ähneln. Diese Muster können mit Armen, Händen, dem Körper oder auch mit Trainingswaffen (z. B. einem Palmstick) ausgeführt werden. In Kombination mit Short Power und gezielter Schrittarbeit entsteht so ein dynamisches und effektives Bewegungssystem.

Die „Figure-8“-Bewegungen werden in verschiedenen Varianten unterrichtet: vorwärts, rückwärts (reverse) sowie in zerlegter Form als einzelne Teilbewegungen.

Kontrolliertes Sparring dient dabei als wichtige Trainingsmethode, um sowohl mentale als auch körperliche Fähigkeiten für reale Auseinandersetzungen zu entwickeln. Es ermöglicht, Techniken unter Stressbedingungen anzuwenden und zu festigen.

2. Baston - Stumpfwaffen:

Training mit Einzelstock, Doppelstock, Palmstick. 

3. Klingentraining:

Training von Techniken der Klingenführung, sowohl mit einer als auch mit zwei Klingen.

Das Escrima Training ist derzeit als Einzel- oder Kleingruppentraining über den Privatunterricht möglich.

PREISE: Siehe auch Button PERSONAL TRAINING.

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Wer trainiert bei uns?

Bei uns trainieren vernünftige Menschen, die auch während des Trainings verantwortungsvoll mit ihren Trainingspartnern umgehen, denn die Gesundheit steht immer an vorderster Stelle.

Der Umgang im Training miteinander ist fair und korrekt. Rücksichtsloses Verhalten fürt zum Ausschluss vom Training.

Auf klassische Urkunden, Gürtel oder Abzeichen verzichten wir bewusst. Stattdessen entwickelst du dich Schritt für Schritt in klar aufgebauten Lernstufen weiter, praxisnah und individuell.

  • Trainingsbekleidung: Die Wahl der Kleidung ist grundsätzlich frei. Empfohlen werden jedoch ein T-Shirt, saubere Turn- oder Hallenschuhe sowie eine Trainingshose.

Unser Training findet in einer entspannten, motivierenden Atmosphäre statt. Beim Erwachsenentraining gibt es keine Altersgrenze, entscheidend ist allein deine Einstellung.

PREIS

Was kostet das Training?

▪︎ Monatsbeitrag – Gruppentraining:
29 € (entspricht 4 Trainingseinheiten pro Monat)

▪︎ Keine zusätzlichen Kosten:
Es fallen keine weiteren Gebühren an, wie z. B. für Verbandsmitgliedschaften, Lehrgänge oder Prüfungen.

▪︎ Privatunterricht als Einzel- oder Kleingruppenunterricht ist auf Anfrage möglich.

Wie lange läuft der Vertrag im Gruppentraining?

Die Vertragslaufzeit beträgt 12 Monate.

Der Vertrag verlängert sich monatlich, wenn er nicht spätestens einen Monat vor Ende der Vertragslaufzeit schriftlich beim Schulleiter gekündigt wird.

Wann und wie oft findet das Training im Monat statt?

Immer mittwochs von 19:00 bis 20:30 Uhr, insgesamt vier Trainingseinheiten pro Monat.

Eine Erweiterung der Trainingszeiten ist derzeit in Planung.

WO

Wo findet das Training statt?

Kontor Erfurt
Crowd Workout Studio
Hugo-John-Str. 8
99086 Erfurt

Parkplätze, die mit „Kontor“ gekennzeichnet sind, sowie ungekennzeichnete Parkflächen können genutzt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Stadtbuslinie 9 in Richtung Nordbahnhof (Ausstieg Neusißstraße) oder auch mit der Straßenbahnlinie 5 in Richtung Zoopark (Ausstieg Grubenstraße)

 

Du möchtest regelmäßig teilnehmen?

Die Teilnahme an den Kursen ist mit Voranmeldung möglich.
Das Erwachsenentraining erfolgt unter Haftungsausschluss. 

Holger Peter - Schulleiter

KON
TAKT